Bunte Blumen, Frühlingserwachen, Kinderaugen leuchten, große Körbe werden zum Einsammeln versteckter Leckereien gezückt. Ein Spaß für Eltern, Großeltern und jedes Kind. Dazu trifft sich die Familie zum leckeren Osteressen. Und ansonsten sind einmal 4 Tage frei!
Dazu ist Ostern aber auch das Fest der Einkehr, der Besinnung am Karfreitag und des fröhlichen Erwachen am Ostersonntag.
Wie feiern Sie Ostern? Ist es für Sie ein Familienfest oder die Gelegenheit, schnell mal weg zu fahren?
Begehen Sie das Osterfest traditionell oder ist eine schöne Gelegenheit, um einfach mal Ruhe zu genießen?
Wir freuen uns auf Ihre Gedanken und Inspirationen zum Osterfest und finden Sie ausgewählte Geschichten hier auf unserer Seite oder in einer unserer Frauenzeitschriften (FÜR SIE, VITAL).
OSTERN - Für mich, als Agnostikerin, bedeutet das Osterwochenende eher eine Möglichkeit zur Besinnung auf die wiederkehrenden Abläufe in der Natur.
Gerne erinnere ich mich an den Spaziergang an einem frühen Ostersonntagmorgen vor vielen Jahrzehnten, als ich als Jugendliche allein mit meinem längst verstorbenen Vater Wald und Wiesen der
Umgebung durchstreifte. Es war herrlich, die sichtbar aufblühende Natur zu erleben, die frische Morgenluft auf der Haut sowie beim Atmen zu spüren und mit all ihren Düften wahrzunehmen, Knospen
sprießen und die Landschaft in frischem Grün eingefärbt zu sehen, fröhliche Vogelgesänge und das Summen der Insekten zu vernehmen.
Manchmal erinnern mich an Ostern Wetterwechsel an die Ambivalenzen des Lebens, während insgesamt das Schöne überwiegt und Hoffnung weckt. Carmen H.
Ostern ist bei uns immer ein Fest der Besinnung, und am Ostersonntag ein fröhliches Fest mit der ganzen Familie. Nach dem Kirchgang gibt es ein schönes Essen, nachmittags dann Kaffee und Kuchen, wenn möglich bei gutem Wetter im Garten. Da der Frühling sich hoffentlich von seiner besten Seite zeigt, und dies meine liebste Jahreszeit ist, freue ich mich schon jetzt auf die bevorstehenden Ostertage. Sigrid W.
Jedes Jahr backe ich am Gründonnerstag eine Colomba di Pasqua für den Karfreitag, da wird sie dann angeschnitten. Am Karfreitag färbe ich die Ostereier und backe das Osterlamm. Wir gehen in die Kirche zur Osternacht. Ich nehme einen Korb mit dem Osterlamm, den Eiern, Schinken, Brot, Salz, Meerrettich und Butter mit. Das Fähnchen für das Lamm habe ich selbst gestickt. Es wird jedes Jahr verwendet. Nach der Ostermesse werden die Speisen geweiht. Das geweihte Osterlicht nehmen wir in einer Laterne mit nach Hause. So gegen 23.00 Uhr ist die Messe aus. Wir essen dann zu Hause unsere Speisen und trinken ein Glas Wein dazu. Am Ostermontag trifft sich dann die ganze Familie (Kinder und Enkelkinder) bei uns zum Suchen der Osterkörbchen. Elisabeth S.
